Die Corona-Krise hat bei vielen Spuren gezogen – bei manchem aber zum Positiven. Fast durchs Band zugelegt haben die Vermögen der Reichs­ten aus der Branche Digital: Der Lockdown hat die Ge­schäfte angekurbelt. Gut schlugen sich auch die Vertreter aus den Bereichen Chemie und Pharma.

Reichlichen Geldsegen gab es beispielsweise im Hause Blocher: Innert Jahresfrist ist das Familienvermögen um 4 Milliarden Franken angeschwollen. Dies hat die Politiker- und Unternehmerfamilie in erster Linie den Schwestern Magdalena Martullo-Blocher, Rahel Blocher und Miriam Baumann-Blocher zu verdanken.

HZ+ Digital-Abos

Mit einem HZ+ Abo erhalten Sie Zugriff auf alle bezahlpflichtigen HZ+ Artikel (Handelszeitung und BILANZ).

Hier bestellen
Anzeige

Das Trio hält etwas über 70 Prozent der Aktien an der Ems-Chemie. Zwar bekommt auch der Produzent von Spezialchemie die Corona-Krise und in deren Folge die schleppende Konjunktur zu spüren. Doch die Börse scheint dies nicht zu kratzen, die Aktien legten über zwölf Monate um weit über 20 Prozent zu. Mit 15 bis 16 Milliarden belegen die Blochers Rang fünf unter den 300 Reichsten.

Multimilliar­där mit 39 Jahren

Nicht weniger beeindruckend ist der Sprung von 750 Millionen auf 4 bis 4,5 Milliarden bei Guillaume Pousaz. Nach einer neuen Finanzierungsrunde wurde das von ihm 2012 gegründete Fintech­-Start­up Checkout.com mit 5,5 Milliarden bewertet – und der Romand hält immer noch 80 Prozent. Übrigens zählt der Multimilliar­där gerade mal 39 Lenze.

Wer noch zu den grössten Aufsteigern unter den 300 Reichsten zählt, finden Sie hier:

Mehr zu den 300 Reichsten

Weitere Artikel:

Die Übersicht zu allen Artikeln über die 300 Reichsten von BILANZ finden Sie hier.