Das Corona-Virus bereitet der Wirtschaft weltweit Probleme. Die Pandemie gekoppelt mit Lockdown und Wirtschaftskrise, wie auch das Gezerre um die US-­Wahl oder Impfstoffe bewirkten in gewissen Marktsegmenten heftige Kursgewinne oder ­-verluste. Davon betroffen waren auch die 300 Reichsten.

Das extremste Beispiel unter den Verlierern liefert der Brasi­lien­-Schweizer Jorge Lemann. Innert eines Jahres schmolz sein Vermögen um nicht weniger als 7 Milliarden Franken, primär zurückzuführen auf den Absturz der Aktien des von ihm geschaffenen Biergiganten AB InBev. Der weltgrösste Brauer, der Marken wie Stella Artois, Budweiser und sinnigerweise Corona im Angebot führt, zapfte im ersten Halbjahr deutlich weniger Bier, die Erträge brachen ein.

HZ+ Digital-Abos

Mit einem HZ+ Abo erhalten Sie Zugriff auf alle bezahlpflichtigen HZ+ Artikel (Handelszeitung und BILANZ).

Hier bestellen
Anzeige

Beteiligungen mit hohen Wertverlusten

Schwer gelitten hat ebenso der Besitzstand des Oligarchen Guennadi Timtschenko; die Kurs­verluste auf seinen Beteiligungen und die Entwertung des rus­sischen Rubels haben ihn 4 Milliarden gekostet.

Auch für Viktor Vekselberg, russischer Oligarch mit Wohnsitzen in Moskau und Zug, war es kein gutes Jahr. Der Wert seiner Beteiligungen ging deutlich zurück. Sulzer wie auch OC Oerlikon verloren je rund ein Drittel. Auch die Beteiligungen an privat gehaltenen Firmen litten stark.

Wer noch zu den grössten Absteigern unter den 300 Reichsten zählt, finden Sie hier:

Mehr zu den 300 Reichsten

Weitere Artikel:

Die Übersicht zu allen Artikeln über die 300 Reichsten von BILANZ finden Sie hier.