Kommunikation im Büro ist ­immer eine kraftzehrende Sache. Vor allem im Grossraumbüro. Nie weiss ich, welches der passende und effizienteste Weg ist, sich auszutauschen. Einfach aufstehen vom Desk und hingehen zur Kollegin oder zum Kollegen und sie in eine längere Diskussion verwickeln? Dann müssen die Mitarbeitenden in der Nähe alles mithören.

Oder fix eine E-Mail schreiben? Das Problem: Manche Kollegen ­reagieren auf E-Mails so gut wie nie. Bei anderen Leuten gilt: Nur per SMS. Sonst herrscht Funkstille. Andere antworten nur auf Whatsapp, sogar innerhalb von Sekunden. Ebenso habe ich noch Chat-Tools wie Microsoft Teams im Angebot. Manche Kollegen schwören darauf. Andere wissen gar nicht, was das ist.

Bei Slack nachhaken wegen E-Mail

Dann gibt es noch die Slack-Fangemeinde, die sich immer mehr ausbreitet. Darunter sind Menschen, die ständig Messages verfassen und bei Slack nachhaken, ob man die geschickte E-Mail nicht bekommen habe. Oder diejenigen, die zu ­unsäglichen Uhrzeiten, meistens after work, noch slacken. Und welche, die Slack nur zum Publizieren von witzlosen Videos und Memes missbrauchen.

Ich habe nun genug von diesem Kommunikationswirrwarr im Job und werde eine Umfrage starten, wer wie mit mir kommunizieren will – am besten per Doodle.

Wer nicht antwortet, ist selber schuld.

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