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Digitales Leben
Mein Leben ohne WhatsApp

WhatsApp auf Smartphone: eine Milliarde Nutzer. Keystone

Der Dienst von Facebook hat weltweit schon mehr als eine Milliarde Nutzer. Unser Autor ist einer der wenigen WhatsApp-Verweigerer. Das bringt ihn aber zunehmend in die Bredouille.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 01.04.2016

Als ich einem Bekannten offenbarte, dass ich WhatsApp nicht nutze, hat er mich ausgelacht. Er hielt meine Antwort für einen Witz. Wie ich überhaupt anders kommunizieren könne, wollte er wissen.

Ich frage mich auch, wie ich bisher durchs Leben gekommen bin, ohne WhatsApp zu nutzen. Tatsächlich ist es mir ein wenig peinlich, nicht zur WhatsApp-Gemeinde zu gehören. Anfangs, als WhatsApp loslegte, hatte ich mir noch eingeredet, die App könne ich ignorieren. Nach dem Motto: Die verschwindet wieder. Sie ist allerdings immer noch da, sie hat sogar schon eine Milliarde Nutzer. Bin ich nun der letzte übrig gebliebene WhatsApp-Verweigerer?

SMS vom Chef

Derweil kommuniziere ich weiter wie bis anhin. Ja, E-Mails nutze ich fleissig, also keine Häme, bitte. Bin auch schon erfolgreich bei Facebooks Messenger dabei.

Und ich schreibe viele SMS. Das wundert mich zwar auch, aber ich bekomme ständig SMS zugeschickt und die muss ich schliesslich beantworten. Vor allem erhalte ich viele SMS von meinem Chef. Und ihm kann ich ja schlecht sagen, dass er altmodisch kommuniziert und er endlich eine WhatsApp-Gruppe starten soll. Oder doch?

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