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Mietkautionsversicherung: Die 8 grössten Fehler

Benjamin Manz (Geschäftsführer moneyland.ch)moneylandam 22.12.2017
Mietkaution
Quelle: zvg

moneyland.ch, das führende Schweizer Online-Vergleichsportal für Versicherungen und Banken, klärt Sie über die 8 grössten Fehler rund um Mietkautionsversicherungen auf.

Mietkautionsversicherungen werden immer häufiger vertrieben. Welche Fehler es im Umgang mit Mietkautionen zu vermeiden gilt, erfahren Sie im folgenden Ratgeber von moneyland.ch.

Fehler 1: Mietersparkonten nicht berücksichtigen

Mieterdepots von Schweizer Banken offerieren fast keinen Zins mehr zurzeit. Allerdings sind diese Mietersperrkonten meistens kostenlos. Mietkautionsversicherungen hingegen sind in der Regel teuer. Wenn Sie das nötige Kleingeld für eine Mietkaution haben, sollten Sie Ihre Mietkaution auf ein Mietersparkonto einzahlen.

Fehler 2: Zu hohe Mietkaution zahlen

Ihr Vermieter darf von Ihnen keine Mietkaution verlangen, die höher als drei Brutto-Monatsmieten ist. Manche Vermietergesellschaften verzichten sogar auf eine Mietkaution. In den letzten Jahren sind in der Regel aber eher höhere Mietkautionen verlangt worden.

Fehler 3: Keine Haftpflichtversicherung abschliessen
Das Begriff «Mietkautionsversicherung» ist etwas missverständlich. Bei Mietkautionsversicherungen handelt es sich um Bürgschaften der Versicherung gegenüber des Vermieters, nicht um eine Versicherung für Mieter. Die Versicherung haftet also nicht, wenn Ihre Wohnung Schaden nimmt oder Sie Ihre Miete nicht zahlen können. Mietkautionsversicherungen ersetzen keine Haftpflichtversicherungen.

Fehler 4: Angebote nicht vergleichen

Eine Mietkautionsversicherung sollte nur dann eine Option darstellen, wenn Sie nicht auf das Geld für die Mietkaution verzichten können. Dann aber sollten Sie die Mietkautionsversicherungen zuvor unbedingt vergleichen, da es zwischen den verschiedenen Angeboten markante Unterschiede gibt.

Fehler 5: Zu hohe Prämien zahlen

Mietkautionsversicherungen kosten jedes Jahr einen Prämienbetrag. In der Regel sind es zwischen 3% und 5%. Je mehr Prämien Sie also zahlen, desto teurer ist Ihre Mietkautionsversicherung.

Fehler 6: Gesamtkosten nicht vergleichen

Neben Prämien und staatlichen Stempelabgaben von 5% können Versicherer eine Reihe von zusätzlichen Gebühren in Rechnung stellen. Dazu gehören zum Beispiel Pauschalgebühren, Mindest- und Verwaltungsgebühren. Entscheidend ist, dass Sie einen Vergleich der Gesamtkosten durchführen. Ein solcher unabhängiger Mietkautionsvergleich ist auf moneyland.ch möglich.

Fehler 7: In Gebührenfallen tappen

Es gibt Versicherer, die für das erste Kalenderjahr eine Pauschalgebühr verlangen. Diese ist immer gleich hoch unabhängig vom Versicherungsbeginn. Das fällt besonders ins Gewicht, wenn der Vertragsbeginn erst auf Ende Jahr zu liegen kommt. Im Vergleich der Mietkautionsversicherungen wird diese Gebührenfalle in Abhängigkeit zum Vertragsbeginn automatisch richtig angezeigt.

Tipp 8: Mietkautionsversicherung zu lange halten

Mietkautionsversicherungen verrechnen eine laufende Prämie. Sobald Sie genügend flüssige Mittel für die geforderte Mietkaution haben, sollten Sie die Mietkautionsversicherung deshalb aufkündigen. Damit ersparen Sie sich laufende Kosten.

Weitere Informationen:
Mietkautionsversicherungen im Vergleich