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Faktorbasiertes Investieren über den Mainstream hinaus

UBS Asset Managementam 23.07.2018

Faktorbasiertes Investieren hat sich inzwischen am Markt etabliert, werden doch heute weltweit Vermögenswerte von über USD 650 Mrd. in Faktor-ETFs verwaltet. Warum das so ist, liegt auf der Hand: Die bisherige Erfolgsbilanz legt den Schluss nahe, dass indexgebundene Faktor-Portfolios in der Lage sind, gegenüber marktkapitalisierungsgewichteten Portfolios auf lange Sicht Überschussrenditen zu erzielen.

Beim Multi-Faktor-Ansatz ist das Grundkonzept des faktorbasierten Investierens in einer einzigen Lösung gebündelt. Das verschafft den Anlegern ein Engagement in altbekannten Aktienfaktoren wie Value, Grösse, Momentum, Qualität usw. und damit die Chance für eine Outperformance. Verglichen mit Einzelfaktor-ETFs können Multi-Faktor-Lösungen eine geringere Konjunktursensitivität und niedrigere Verluste aufweisen, da die Performance der einzelnen Faktoren je nach Marktumfeld unterschiedlich ist. Hierdurch entsteht ein erheblicher Diversifikationseffekt. Da sich ihre Gewichtung im Portfolio ändert, werden die Gewichtungen der Faktoren neu festgelegt, um die Faktor-Parität (d. h. das gleiche Engagement in allen Faktoren) zu bewahren.

Gleichwohl eignen sich nicht alle Lösungen für alle Zwecke. Insbesondere Anleger, die einen Teil ihrer Core-Aktienallokation durch Multi-Faktor-ETFs ersetzen wollen, sollten sich die Vorgehensweise der ins Auge gefassten Fonds genau ansehen. Core-Anlagen sollten eine breite Diversifikation und keinen übermässigen aktiven Anteil aufweisen.

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Anleger sollten sich bewusst sein, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung ist.

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