Die Geschäftsidee?

Smino vernetzt Bauherren, Behörden, Planer und Unternehmer in einer Cloud. Die gesamte Kommunikation in einem Bauprojekt wird auf Smino ­abgewickelt. Dadurch entstehen Synergien, die es erlauben, Prozesse zu ­automatisieren und Informationen zu strukturieren. So können sich alle ­wieder auf das Wesentliche konzentrieren: das Bauen.

Wie ist sie entstanden?

Die Baubranche ist der am schlechtesten digitalisierte Wirtschaftszweig.

Warum der Name?

Smino kommt vom griechischen «sminos», was Vogelschwarm bedeutet. Ein Vogelschwarm ist ein Phänomen der Selbstorganisation, gebildet aus einzelnen Individuen. Ähnlich verhält es sich in der Baubranche: Viele verschiedene Firmen schliessen sich für eine begrenzte Zeit zu einem Bau­vorhaben zusammen, stimmen sich ab und gehen dann getrennte Wege, um sich später wieder in neuer Konstellation zusammenzufinden.

Womit erzielen Sie die Umsätze?

Smino ist ein typisches «Software as a Service»-Modell: Jede Firma, die auf Smino Inhalte erstellen will, muss ihre Mitarbeiter kostenpflichtig lizenzieren.

Die Vision?

Smino ist der neue Standard bei der Zusammenarbeit in der Baubranche und damit ein unabdingbares Arbeitsinstrument.

Die grosse Stärke?

Das Team kombiniert jahrelange Erfahrung aus dem Bauwesen mit talentierten Softwareentwicklern. Wir erkennen die Probleme, generieren Lösungen und können sie schnell und gut umsetzen.

Die grösste Herausforderung?

Die Baubranche ist grundsätzlich sehr träge. Es gilt, die agilen und zukunftsgerichteten potenziellen Kunden zu finden und anzusprechen.

Der bisher grösste Erfolg?

Bereits vor dem offiziellen Release von Smino konnten zwei namhafte Firmen als Kunden gewonnen werden.
Das Überraschendste bisher?
Ohne aktive Auslandexpansion stammt einer unserer ersten Kunden aus Deutschland.

Der nächste Schritt?

Das Produkt im Markt zu etablieren und stetig weiterzuentwickeln.

Smino

Gegründet: Oktober 2016

Firmensitz: Rapperswil

Gründer: Sandor Balogh (37), Sales & Marketing; Silvio Büsser (32), IT; Georgios Chaitidis (39), Prozesse, Finanzen

Anzahl Mitarbeiter: 9

Umsatzziel für 2018: 150'000 Franken

Profitabal ab: 2019