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Digital Switzerland
WEF: Digital Switzerland versammelt hochkarätiges Panel

Alain Berset am WEF
Bundespräsident Alain Berset spricht am Mittwoch mit Alexander Karp, CEO des Technologieunternehmens Palantir, während der Session von «Digital Switzerland» am WEF. Quelle: Keystone

Digital Switzerland lud am WEF zum Panel über Innovation und Akzeptanz ein. Bundespräsident Alain Berset und Palantir-Chef Alex Karp waren sich einig: Es braucht mehr Regulierung.

Veröffentlicht am 24.01.2018

Zum WEF lud die Initiative Digital Switzerland rund 60 Gäste zur Paneldiskussion ein. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Marc Walder, CEO von Ringier, und einem Referat von Alex Karp, CEO des US-Technologiekonzern Palantir zu Innovation im Zeitalter von Big Data. «Die Digitalisierung wirft moralische, ethische und ökonomische Fragen auf, die nur vom Staat beantwortet werden können», sagte Karp.

Er ist Mitbegründer und CEO von Palantir. Er ist Mitbegründer und CEO von Palantir Technologies, einem Unternehmen aus dem Silicon Valley, das nicht nur in den USA, sondern auch in Europa Marktführer bei der Datenintegration und -analyse ist. Das Unternehmen ist durch die Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Terrorismus bekannt geworden.

Pläne von Bundespräsident Berset für die digitale Transformation

Bundespräsident Alain Berset legte seine Pläne für eine innovative Schweiz der Zukunft dar. «Die digitale Transformation kann Produktivität und Kreativität massiv steigern. Aber sie muss in einem Geist der gesellschaftlichen Inklusion vor sich gehen, sonst kommt es zum Maschinensturm. Diese Lektion hält die erste industrielle Revolution für die vierte industrielle Revolution bereit», sagte Berset. Er plädierte aber nicht dafür, dass künftig jedes Schulkind coden lernen sollte, hingegen sollten alle verstehen, was die fortschreitende Digitalisierung zu bedeuten habe.

Berset, im perfekt sitzenden Anzug, und der Tech-Pionier, in Wanderschuhen und Halstuch, verstehen sich. Sie hätten beide ein Flair für französische Comics, verriet Karp, zudem habe man sich bereits früher in Bern getroffen.

Einig waren sich die beiden, dass der Staat die Digitalisierung begleiten muss. Es geht letztlich um das Vertrauen in Technologie und in eine Branche. Ist dies in der breiten Öffentlichkeit nicht vorhanden, drohe ein kommerzielles Risiko.

Karp möchte Terroristen mit Daten bekämpfen

Karp gilt in der Tech-Branche aus dem Silicon Valley als Phänomen. Er gibt kaum Interviews und setzt sich seit vielen Jahren für Bürgerrechte ein. Seine Arbeit und seine Kooperation mit Geheimdiensten sieht er als Kampf gegen Terroristen, welche die Demokratie zu zerstören trachten.   

Die anschliessende Diskussion «Die Schweiz als innovativstes Land der Welt: Spannungsfeld zwischen technologischer Innovation und sozialer Akzeptanz» griffen die nie dagewesenen Geschwindigkeit und die grossen Veränderungen der Digitalisierung in jedem erdenklichen Lebens- und Arbeitsbereich auf.

Hochkarätige Spitzenmanager im Publikum

Das Publikum war übrigens prominent besetzt -mit SNB-Präsident Thomas Jordan, UBS-CEO Sergio Ermotti, Swisscom-Chef Urs Schaeppi, Roche-Präsident Christoph Franz, ETH-Präsident Lino Guzella, Investor Peter Friedli und dem Genfer Staatsrat Pierre Maudet.

(bar/tdr)

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