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Finanzlexikon

Automated Clearing House

Definition

Das Automated Clearing House (ACH) umfasst ein Gironetz, das verschiedene Finanzdienstleistern für den Zahlungsverkehr geschaffen haben.

Hintergrund

In einem elektronischen Clearing-System werden über ein rechnerbasiertes Netzwerk Zahlungsaufträge zwischen verschiedenen Zahlungsdienstleistern übermittelt, verrechnet und ausgetauscht. Die Verrechnung der Zahlungsströme kann brutto oder netto (also nur per Saldo), zu bestimmten Terminen über die Konten der Finanzdienstleister entweder bei der Zentralbank oder bei einer privaten Bank erfolgen. Dabei handelt es sich in der Regel um ein grosses Volumen von Überweisungen, Lastschriften, Zahlungsavis und Barauszahlungen. An diesem Gironetz sind alle Geldinstitute mit ihren Geschäftsstellen und Bargeldautomaten angeschlossen. Das Automated Clearing House wird auch für elektronische Überweisungen von Giro- oder Sparkonten genutzt. Es wickelt per Stapelverarbeitung die einzelnen Zahlungen in der Reihenfolge der Auftragseingänge nacheinander ab. Wobei die Aufträge von den jeweiligen Geldinstituten beauftragt und von den Clearing-Häusern durchgeführt werden.