Die älteste und wichtigste Cyber-Devise verbilligte sich am Freitag um bis zu acht Prozent auf 28'765 Dollar und steuerte mit einem Minus von insgesamt rund 16 Prozent auf den größten Wochenverlust seit dem Börsen-Crash vom März 2020 zu. Anfang Januar hatte die Kryptowährung noch ein Rekordhoch von knapp 42.000 Dollar erreicht.

«Anleger fürchten, dass die US-Regierung den Regulierungsgürtel zu eng schnallen und Bitcoin und Co. die Luft zum Atmen nehmen könnte», sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

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Ein weiterer Verkaufsgrund war Börsianern zufolge die Warnung des Research-Hauses BitMex, einige Bitcoin könnten zwei Mal ausgegeben worden sein. Diese Bedenken wurden allerdings kurz darauf zerstreut. Anleger seien dennoch von dieser Nachricht verschreckt worden, sagte Analyst Kyle Rodda vom Brokerhaus IG. «Man sollte nicht allzu viel in einen unreifen Markt wie Bitcoin hineininterpretieren, aber die Dynamik hat sich umgekehrt.»

(reuters/tdr)