Der Bitcoin hat am Donnerstag im frühen Handel abermals einen Höchststand erreicht. Der Kurs der ältesten und bekanntesten Kryptowährung kletterte bis auf fast 112'000 Dollar. Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete der Bitcoin zeitweise 111'888 Dollar; zuletzt lag der Kurs mit 111'500 Dollar nur minimal darunter.

Am Mittwoch hatte der Bitcoin wegen der Hoffnung auf eine Lockerung der Krypto-Regulierung in den USA das Rekordhoch von Januar übersprungen, und der Kurs stieg erstmals über die Marke von 110'000 Dollar.

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Experten verwiesen auf einen Entwurf für eine Regulierung von Kryptowährungen, der derzeit im US-Senat debattiert werde. Es gebe demnach die Hoffnung, dass eine entsprechende Regelung noch im Verlauf der Woche verabschiedet wird.

Trump-Rally weiter ausgebaut

Mit dem Niveau von fast 112'000 Dollar baut der Bitcoin die Trump-Rally aus. Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten Donald Trump im November legte der Bitcoin-Kurs um rund 60 Prozent zu. Der US-Präsident gilt als ein Befürworter von Kryptowährungen und hatte im Wahlkampf weniger Regulierung und eine staatliche Bitcoin-Reserve in Aussicht gestellt.

Im April hatte allerdings eine von der US-Regierung unter Trump ausgelöste Eskalation im Handelskonflikt mit China den Bitcoin-Kurs zeitweise bis auf rund 74'000 Dollar nach unten gedrückt. Mit den jüngsten Fortschritten bei den Verhandlungen zwischen Peking und den Vereinigten Staaten wurde diese Schwächephase jedoch beendet.

Der Bitcoin kommt derzeit auf eine Gesamtbewertung von 2,2 Billionen Dollar und dominiert damit den Kryptowährungen-Markt. Dieser kommt einer Aufstellung von CoinMarketCap auf eine Marktkapitalisierung von rund 3,5 Billionen Dollar.

(awp/dob)