Das Family Business gilt als das wahre Erfolgsmodell der Wirtschaft. Längst schon gibt es Fonds, mit denen man gezielt in familiengeführte Börsenkonzerne investieren kann. Und allerlei Studien zum Thema haben aufgezeigt, dass solche Firmen erfolgreicher sind als der Rest (siehe etwa hier, hier und hier).

Warum? Weil besser gemanagt und solider finanziert sind. Weil hier eine längerfristige Perspektive vorherrscht: Dies die bekannten und auch irgendwie naheliegenden Erklärungen. Forscher aus der Schweiz und Frankreich sind der Erfolgsformel nun aber nochmals nachgegangen: Nicolas Eugster, Finanzprofessor an  IESEG School of Management in Lille, und Dusan Isakov, Finanzprofessor an der Uni Freiburg, untersuchten die Performance aller Schweizer Börsenkonzerne von 2003 bis 2013 – und achteten dabei besonders auf jene Unternehmen, die so genannte Familienfirmen sind. Das bedeutet: Die Gründungsfamilie hält noch mindestens 20 Prozent der Stimmrechte.