1. Widersprüche überall

Die Aussagen der Regierungen wie der Epidemiologen wie auch der Ökonomen sind widersprüchlich. Es gibt keine klare Ansage, wann man zu einem Normalzustand übergehen kann – und ob überhaupt. Schlimmer noch: Es fehlt das Versprechen, dass so etwas nie mehr passieren wird. Damit bleibt der ganze regulatorische und politische Rahmen im dicken Nebel. Trotz der Milliardensummen fehlt das Vertrauen in einen Neustart.

2. Die Angst vor der Dauer

Die Investoren fürchten, dass die Shutdowns nun eine sehr zähe Krise entfesseln – eine Depression. Mit jedem Tag sinkt der Glaube, dass die Wirtschaft danach halbwegs unbeschadet neu starten kann. Also könnte es nach und nach zu vielen Konkursen von (derzeit noch) soliden Unternehmen kommen. Damit aber wird es für Anleger immer schwieriger zu bestimmen, welche Firmen am Ende einbrechen. Also lassen sie die Finger von Aktien.