Und plötzlich hat es «Bumm!» gemacht. Eine der weltgrössten Kryptobörsen ist nicht mehr. Noch Anfang Jahr war die vom Finanz-Wunderkind Samuel Bankman-Fried (30) gegründete Börse FTX 32 Milliarden Dollar wert. Jetzt muss er sich in die Arme des grössten Konkurrenten Changpeng Zhao stürzen. Der wird in der Szene kurz CZ genannt und ist Chef der weltgrössten Kryptobörse Binance. 

CZ lehnte die Übernahme schlussendlich ab, obwohl er FTX jetzt praktisch gratis erhalten hätte. Dies, nachdem er vorher mit Tweets zu deren Untergang beigetragen hat. Er hatte öffentlich gemacht, was Insider kritisierten: Bankman-Fried hat neben FTX auch noch einen Hedgefonds, der Kryptowährungen kauft. Trotz den möglichen Interessenkonflikten waren grosse Namen der Wall Street mit ihrem Kapital dabei: Sequoia Capital, Softbank und Paradigm investierten Hunderte Millionen Dollar. 

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