Achtung, steigende Zinsen wirken sich negativ auf den Immobilienmarkt aus, wie dieses Beispiel veranschaulicht: Wer vor 365 Tagen einen zehnjährigen Hypothekarkredit über 1 Million Franken aufgenommen hat, musste dafür pro Jahr 10’000 Franken Zinsen bezahlen, also nicht mal 1000 Franken pro Monat. Wer jetzt denselben Kredit will, muss 25’000 Franken pro Jahr zahlen, also über 2000 Franken pro Monat. Dazu kommen Kosten für Amortisation und Unterhalt der Immobilie.

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Zu den höheren Zinskosten werden sich weniger Leute eine Immobilie leisten als noch vor einem Jahr. Denn mit dem Zinsanstieg ist Mieten wieder attraktiver geworden. Unter dem Strich bedeutet das: Die Nachfrage nach Wohneigentum dürfte etwas kleiner werden. Wenn die Nachfrage sinkt, fallen die Preise tendenziell.