Die Aktienmärkte haben noch «room to run»: Dies sagte Larry Fink bei einem TV-Auftritt auf CNBC. Der Konzernchef von Blackrock, dem grössten privaten Geldverwalter der Welt, widerspricht also Crash-Ängsten und setzt auf einen anhaltenden Anstieg der Kurse: «Ich denke, wir werden den Markt im Jahr 2021 weiterhin stark sehen», so Fink. «Wahrscheinlich allerdings nicht so stark wie im dritten und vierten Quartal des letzten Jahres.»

Laurence Fink, der Blackrock 1988 gegründet hatte und dessen Konzern 8'700 Milliarden Dollar verwaltet, glaubt dabei vor allem an die Wirkung der Bargeld-Bestände: Die Zinsen seien tief – und die Wahrscheinlichkeit, dass die Geldpolitik expansiv bleibt, sei hoch. Was die Leute weiterhin in die Märkte treibt.

«Wir sehen immer noch, dass die Anleger weltweit bei langfristigen Anlagen unterinvestiert sind, und die beste Form für langfristige Anlagen sind Aktien sowie viele andere private Anlageklassen», so Fink. 

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Die positive Sicht des Blackrock-Steuermanns umspannt das ganze Jahr 2021: «We are going to continue to see that rally», sagte er im TV-Interview. Mehr noch: Die zweite Jahreshälfte werde besser als die erste. Denn dann werde die Aktivität der Wirtschaft dank den Covid-Impfungen neu belebt – mit starker Wirkung.