Verunsichert von einem nie dagewesenen Absturz des Ölpreises schmissen die Anleger Beteiligungspapiere aus ihren Depots. Neben dem verheerenden Signal für den Zustand der globalen Wirtschaft griff die Angst vor Pleiten vor allem in der US-Energiebranche um sich.

Die rote Laterne bei den Standardwerten hielt Swiss Re. Der Kursrutsch von 10,5 Prozent war indes vor allem dem Dividendenabschlag geschuldet. Der Rückversicherer zahlt 5,90 Franken je Aktie an seine Aktionäre aus. Allerdings standen auch andere Finanzwerte auf den Verkaufslisten: So verloren die Grossbanken UBS und Credit Suisse 4,8 beziehungsweise 4,3 Prozent an Wert, die Versicherer Zurich und Swiss Life 2,9 beziehungsweise 2,2 Prozent. Die Kurse der als stark konjunkturabhängig geltenden Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont sowie des Elektrotechnikkonzerns ABB rutschen mehr als drei Prozent ab.

Zu den raren Gewinnen zählte Sika mit 2,6 Prozent Kursplus. Der Bauchemiekonzern kassierte zwar die Prognose für das laufende Jahr, bekräftigte allerdings die mittelfristigen Ziele und peile bis 2023 ein jährliches Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent in Lokalwährungen an.