Der Dax stieg zur Eröffnung am Montag um 1,1 Prozent, nachdem er am Freitag um knapp vier Prozent eingebrochen war. Kurz darauf drehte der deutsche Leitindex indes ins Minus und pendelte danach um den Nullpunkt. Auch der SMI startete am Montag überraschend im Plus und verlor danach wieder. Gegen 15 Uhr standen beide Indizes im Plus.

«Allerdings kann in der Corona-Krise von einer Entspannung nicht gesprochen werden», warnte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG am Vormittag. «Die noch nicht absehbaren ökonomischen Spätfolgen könnten zu neuerlichen Panikverkäufen führen.»

Globale Befürchtungen

Die asiatische Aktienmärkte sind am Montag infolge von globalen Befürchtungen um die Dauer der Corona-Krise abgerutscht. Trotz der Bemühungen der Zentralbanken ist die Sorge der Anleger, dass die weltweiten Einschränkungen und Stilllegungen den Volkswirtschaften unermesslichen Schaden zufügen werde.

«Wir senken immer wieder die globalen BIP-Prognosen für das erste Halbjahr, da sowohl die Reichweite der globalen Pandemie als auch der Schaden im Zusammenhang mit der notwendigen Eindämmungspolitik zugenommen haben», sagte JPMorgan-Ökonom Bruce Kasman. Analysten gehen nun in der ersten Jahreshälfte davon aus, dass das globale BIP mit einer annualisierten Rate von 10,5 Prozent sinken könnte.

Es herrschte grosse Ungewissheit darüber, ob Fonds kaufen oder verkaufen müssten, um ihre Benchmarks zu erfüllen, von denen viele durch die wilden Marktschwankungen, die im März zu beobachten waren, aus dem Ruder gelaufen waren.

Nikkei tiefer, Rallye in Australien

Die Börse in Tokio hat sich am Montag schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel bis Börsenschluss um 2,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,6 Prozent. Die Börse in Shanghai schloss 0,6 Prozent im Minus.

Die Aktienmärkte Neuseelands und Australiens stiegen dagegen um 1,1 beziehungsweise 7 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,5 Prozent auf 107,34 Yen und gab 0,1 Prozent auf 7,0879 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,9533 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,4 Prozent auf 1,1091 Dollar und gab 0,2 Prozent auf 1,0575 Franken nach. Das Pfund Sterling verlor 0,6 Prozent auf 1,2386 Dollar.

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