Der Film «Indiana Jones und der letzte Kreuzzug» enthält eine für Investoren lehrreiche Szene. Indy und der Bösewicht sollen aus zahlreichen Trinkgefässen den richtigen herauszufinden, den, der den heiligen Gral verspricht. Der Bösewicht greift zum reich verzierten Goldkelch – und zerfällt zu Staub. Indy dagegen entscheidet sich für einen hässlichen Tonbecher – die richtige Wahl. Investoren und Analystinnen verhalten sich oft ähnlich wie der Filmbösewicht, sie konzentrieren sich auf das nachteilige Schöne und vernachlässigen das vorteilhafte Hässliche.

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So wars, als Novartis bekannt gab, Sandoz in einem Spin-off vom Mutterkonzern abzuspalten. Zahlreiche Kommentare betonten, wie schwierig das Geschäft von Sandoz mit Generika sei. Ihr Fazit: Ein Spin-off, das mit zu vielen Problemen kämpfe, weshalb gute Renditen fraglich seien.