Seit Jahresbeginn hat sich der Schweizer Franken zu neun der zehn Hauptwährungen der G10-Staaten abgewertet – einzig die japanische Valuta entwickelte sich noch schwächer als die hiesige Währung. Die geringsten Kursverluste verzeichnete der Franken gegenüber der norwegischen Krone (-3,3 Prozent) und der schwedischen Krone (-3,4 Prozent). Am stärksten legten das britische Pfund (+6,5 Prozent), der amerikanische Dollar (+6,1 Prozent) und der australische Dollar (+5,5 Prozent) zu.

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Die Kursverluste des Frankens in den letzten sechs Monaten sind aber weiterhin nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Im Fünf- oder Zehnjahresvergleich ist die hiesige Währung immer noch eine der härtesten Währungen der Welt. Auf zehn Jahre hat der Franken den Spitzenplatz in der G10-Gruppe aber an den amerikanischen Dollar abgeben müssen. Der Greenback legte in diesem Zeitraum zum Franken um 1,65 Prozent zu.

Thomas Daniel Marti
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