Wir machen es für den Schutz der Tiere, für die eigene Gesundheit, für weniger Klimagasausstoss – oder schlicht, weil es «hip» ist: in den Verkaufsregalen der Detailhändler zu Fleischersatzprodukten greifen. In der Schweiz gibt es gemäss dem Verein Swissveg in der Schweiz bereits 11 Prozent Vegetarierinnen und Vegetarier, wovon 3 Prozent sogar vegan sind, sich also komplett ohne tierische Produkte ernähren. 17 weitere Prozent der Bevölkerung bezeichnen sich als Flexitarier, konsumieren also von Fall zu Fall neben Fleisch auch vegeta­rische und vegane Produkte.

Weltweit erfreut sich die pflanzen­basierte Ernährung steigender Beliebtheit. Und es soll noch besser kommen: Eine ­Studie des Finanzinstituts Barclays belegt, dass die mit Ersatzprodukten generierten Umsätze von heute 14 Milliarden Dollar bis in zehn Jahren auf 140 Milliarden Dollar steigen und dann 10 Prozent des Fleischmarkts ausmachen werden.