Hohe Kosten für externe Kinderbetreuung und Lohneinbussen wegen Teilzeitpensum: Dass Alleinerziehende stärkerem finanziellem Druck ausgesetzt sind als Familien mit zwei Elternteilen, ist bekannt. Auch laut dem nationalen Armutsmonitoring steigt das Armutsrisiko bei getrennten Elternteilen im Vergleich zu Zwei-Eltern-Familien stark an. Besonders oft sind Mütter betroffen, da sie in der Regel den grösseren Teil der Betreuungsarbeit übernehmen und ihre Erwerbsmöglichkeiten deshalb stärker eingeschränkt sind als diejenigen der Väter. Der aktuelle Vorsorgemonitor der AXA, der auf einer Online-Befragung von 1’604 Personen basiert, liefert nun konkrete Zahlen zur Ungleichheit von Ein-Eltern-Haushalten gegenüber Familien mit zwei Elternteilen – besonders in Bezug auf die Altersvorsorge.
Weniger Vorsorgewissen und weniger finanzielle Ressourcen
Die Befragung zeigt, dass finanzielle Engpässe es Alleinerziehenden deutlich erschweren, Geld für die Altersvorsorge beiseitezulegen. 63 Prozent gaben an, dass sie das Sparen für die Altersvorsorge als herausfordernd wahrnehmen. Familien scheinen davon mit 35 Prozent weniger stark betroffen.
