Die Bedrohungslage im Bereich der Cyberkriminalität bleibt in der Schweiz im Jahr 2025 angespannt und betrifft kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ebenso wie Privatpersonen in erheblichem Ausmass. Nach Angaben des Bundesamtes für Cybersicherheit (Bacs) gingen im Jahr 2024 rund 63'000 Meldungen zu Cybervorfällen ein. Im aktuellen Halbjahresbericht hält die Behörde fest, die Zahl der Meldungen bewege sich weiterhin auf «einem anhaltend hohen Niveau».
Cyberangriffe gehören mittlerweile zur dauerhaften Risikolage. Ergänzend dazu registrierte das Bundesamt für Statistik für das Jahr 2024 insgesamt 59'034 Straftaten im Bereich der digitalen Kriminalität. In der Polizeilichen Kriminalstatistik heisst es dazu: «Über 90 Prozent der registrierten Fälle entfallen auf die Cyberwirtschaftskriminalität.» Das macht deutlich, dass finanzielle Motive eindeutig im Vordergrund stehen.

