Die italienische Wettbewerbsaufsicht nimmt Autoversicherer und Preisvergleichs-Portale wegen mutmasslicher Absprachen ins Visier. Auf der Liste steht auch die Generalvertretung der Zurich für Italien, wie aus einer Mitteilung der italienischen Börse vom Freitag hervorgeht.

Zu den weiteren Verdächtigen gehört unter anderem auch die Allianz Direct, die Online-Tochter des Münchner Versicherungsriesen Allianz. Die Kartellwächter haben eine offizielle Untersuchung eingeleitet. Ihnen ist ein Dorn im Auge, dass die Versicherer regelmässig Informationen über die Konditionen der verkauften Policen ausgetauscht haben. Dazu hätten ihnen die Vergleichsportale Berichte zur Verfügung gestellt.

(awp/hzi/gku)