Letztes Jahr verzeichnete die AXA leicht weniger gestohlene Fahrräder als im Vorjahr, jedoch kostete ein Fall im Schnitt so viel wie noch nie. In den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Land und Solothurn war die Gefahr, Opfer eines Velodiebstahls zu werden, besonders gross, wie der grösste Schadenversicherung der Schweiz am Montag mitteilte.
21 Millionen Schweizer Franken hat die AXA letztes Jahr für gestohlene Fahrräder bezahlt, 9000 Fälle waren es an der Zahl. Dies sind rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr, jedoch hat der durchschnittliche Schaden pro Fall mit CHF 2350 einen neuen Rekordwert erreicht. Dies ist fast doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren. «Fahrräder werden immer teurer und der Anteil an E-Bikes hat zugenommen – eine lukrative Beute für Diebinnen und Diebe», erklärt Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherungen bei der AXA. Ein E-Bike-Diebstahl kostet die Versicherung im Schnitt 3000 Franken.
