Helvetia veröffentlichte am Freitag den Bericht über die Finanzlage (BüFl) zum Geschäftsjahr 2020. Die Gruppe weist per 1. Januar 2021 eine SST-Quote von 193 Prozent aus (1. Januar 2020: 235 Prozent) und übertrifft damit die regulatorischen Anforderungen deutlich, teilt das Unternehmen mit.

Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr sei dabei primär auf Kapitalmarktentwicklungen wie den weiteren Rückgang der risikolosen Zinssätze und höhere Kreditspreads sowie auf den Einfluss der Übernahme von Caser zurückzuführen. Letztere sei mittels Erhöhung des Eigenkapitals und der Emission einer anrechenbaren Hybridanleihe kapitalschonend finanziert worden.

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Vorteilhaft auf die Kapitalisierung wirkten sich die Geschäftsergebnisse 2020 und die neu begebene grüne Hybridanleihe aus. Die Solvenz bleibe damit auch nach der Akquisition von Caser und trotz der unvorteilhaften Einflüsse der Pandemie auf die Kapitalmärkte äusserst solide, schreibt Helvetia.

Stabilen Dividendenkapazität

Die anhaltende Stärke der Bilanz von Helvetia spiegle sich auch in der stabilen ökonomischen Dividendenkapazität der Gruppe von 800 Millionen Franken per 31. Dezember 2020 (31. Dezember 2019: CHF 700 Millionen) wider.

Zur Steigerung gegenüber dem Vorjahr trug laut Mitteilung hauptsächlich die Dividendenkapazität der übernommenen Caser bei. Mit der gestärkten Dividendenkapazität sei Helvetia auf gutem Weg, eine nachhaltige Ausschüttung an die Aktionäre gemäss Strategie Helvetia 20.25 sicherzustellen.

(pm/gku)