Der Bundesrat will den Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana einen Solidaritätsbeitrag entrichten. Die Unterstützung durch Opferhilfe, Sozialversicherungen und Haftpflichtversicherungen stosse wegen der vielen Geschädigten an Grenzen, schreibt er dazu. Das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) erhielt am Mittwoch den Auftrag, bis Ende Februar eine Vorlage ans Parlament auszuarbeiten. Den Solidaritätsbeitrag an die Opfer und ihre Angehörigen versteht der Bundesrat als Zeichen angesichts des erlittenen Unrechts.

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Der Bundesrat plant nun ein dringliches Gesetz. Die Vorlage soll das Parlament nach seinen Vorstellungen in der Frühjahrssession behandeln, so dass das Gesetz unmittelbar nach der Zustimmung der Räte im März in Kraft treten könnte. Bei Grossereignissen genügten das Vermögen der Verantwortlichen sowie die Haftungssummen der Versicherungen oft nicht, schrieb der Bundesrat. Auch müssten die Ansprüche aller Opfer und ihrer Angehörigen koordiniert werden. Bis ein Entscheid vorliege, dauere es daher oft lange.