Cassidy Toner thematisiert in ihren Werken den Kunstbetrieb und seine Mechanismen. In ihrem Schaffen bringt sie unsere Gewissheiten mit viel Humor ins Wanken. Dafür erhält sie nun den Prix Mobilière 2026 – den ältesten Kunstförderpreis einer privaten Schweizer Versicherung. Er wurde dieses Jahr anlässlich seiner 30. Vergabe und des 200-Jahre-Jubiläums der Mobiliar um das Thema Vorsorge erweitert. Da Vorsorge Kunstschaffende vor grosse Herausforderungen stellt, organisiert die Mobiliar in Zusammenarbeit mit Visarte einen Workshop zum Thema.
 
Cassidy Toner wurde 1992 in Baltimore (USA) geboren. Sie lebt und arbeitet seit 2006 in Basel. Mit Witz und Überraschung wirft sie einen ironisch-kritischen Blick auf die Mechanismen des Kunstbetriebs, unsere Wertvorstellungen und Erwartungshaltungen. Selbstironisch und schlitzohrig hinterfragt sie die vermeintliche Logik der Kunstwelt und demontiert unsere Gewissheiten. Damit schafft sie eine ebenso entwaffnende wie fesselnde Kunst.

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«Cassidy Toners Arbeiten kratzen am Firnis unserer Gewissheiten, reissen durch das Gewebe unserer Gewohnheiten, unserer «blutig» und stillschweigend normalisierten Formen des Zusammenlebens. Sie schafft Kunst, die mit Intelligenz entwaffnet und durch eine als Witz getarnte Verletzlichkeit fesselt», sagt der Zürcher Künstler Pedro Wirz, der Cassidy Toner für den Prix Mobilière 2026 nominiert hat.