Unter dem Strich stand ein Überschuss von 1,2 Milliarden Euro und damit etwa 55 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern heute Donnerstag in München mitteilte. Dabei erreichte die Munich Re ihre erst Anfang Dezember ausgegebene Gewinnprognose, schnitt aber etwas schwächer ab als von Analysten zuletzt durchschnittlich erwartet. Derweil sollen die Aktionäre für 2020 eine stabile Dividende von 9,80 Euro erhalten. 
Im Rückversicherungsgeschäft verbuchte der Konzern coronabedingte Schäden von 3,4 Milliarden Euro, bei der Erstversicherungstochter Ergo fielen 64 Millionen Euro an. Im laufenden Jahr will Vorstandschef Joachim Wenning den Gewinn wie bereits angekündigt auf 2,8 Milliarden Euro nach oben treiben. Dazu sollen auch merkliche Preiserhöhungen in der Rückversicherung beitragen: Bei der Vertragserneuerung zum Jahreswechsel konnte die Munich Re 2,4 Prozent höhere Prämien durchsetzen und baute ihr Geschäftsvolumen um 10,9 Prozent aus. (awp/hzi/kbo)