Unter dem Strich stand ein Überschuss von 580 Millionen Euro und damit 42 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am 6. August 20, in München mitteilte. Damit lag der Überschuss noch etwas niedriger als vom Unternehmen vorab mitgeteilt. Zu einer neuen Gewinnprognose für das laufende Jahr sieht sich der Vorstand um Munich-Re-Chef Joachim Wenning wegen der hohen Unsicherheiten rund um den weiteren Verlauf der Pandemie weiterhin nicht in der Lage.

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Sein ursprüngliches Gewinnziel von 2,8 Milliarden Euro hatte der Vorstand wegen der Auswirkungen des Virus auf sein Geschäft und die Weltwirtschaft im Ende März zurückgezogen. Im ersten Halbjahr legte die Munich Re rund 1,5 Milliarden Euro für Schäden durch die Corona-Pandemie zurück, davon 700 Millionen im zweiten Quartal.

In der Lebens- und Kranken-Rückversicherung brach der Quartalsgewinn auch wegen der coronabedingter Todesfälle deutlich ein. Der Bereich könne sein Gewinnziel in diesem Jahr daher nicht mehr erreichen, hiess es. Konzernweit rechnet der Vorstand jetzt jedoch mit höheren Prämieneinnahmen. Statt 52 Milliarden, wie bisher gedacht, sollen sie nun 54 Milliarden Euro erreichen.

(awp/hzi/kbo)