Das Unternehmensergebnis des grössten Schweizer Grundversicherers sank um rund ein Viertel auf 155 Millionen Franken. Dies ist unter anderem auf das schlechte Anlageergebnis zurück zu führen. Die Anlagerendite sank auf 2,4 Prozent, nach knapp 9 Prozent im sehr guten Anlagejahr 2019. Im Versicherungsgeschäft stieg das Ergebnis um 2,4 Prozent auf 175 Millionen Franken. Die Verwaltungskosten in der Grundversicherung gemessen an den Einnahmen blieben bei 4,0 Prozent verharrt. 

Die Grundversicherung steuerte mit 89 Millionen Franken rund 7 Millionen mehr zum Gruppenergebnis bei als im Vorjahr. Die Überschüsse sollen jeweils im Folgejahr den Kunden zugute kommen. Für das laufende Jahr wurden die Prämien um durchschnittlich 0,9 Prozent gesenkt, während es branchenweit zu einer Erhöhung kam. Im Zusatzversicherungsgeschäft summiert sich der Gewinn auf fast 100 Millionen Franken nach 115 Millionen im Vorjahr. 

Insgesamt gingen die Prämieneinnahmen gegenüber dem Vorjahr leicht auf 6,52 Milliarden Franken zurück. Dem standen etwas höhere Versicherungsleistungen in Höhe von 5,91 Milliarden Franken gegenüber. Das Kostenwachstum, das in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 2,8 Prozent betrug, ist während der Pandemie kurzfristig gebremst worden. 

Auf der Kundenseite verzeichnet CSS einen Zuwachs von 63'800, womit der Versicherer mit nunmehr 1,45 Millionen Versicherten Anfang 2021 die Marktführerschaft ausbaut. (css/hzi//wil)