Cyberattacken bereiten sowohl den Chefs von Grossfirmen als auch KMU-Lenkerinnen und -Lenkern tiefe Sorgenfalten. Gemäss dem Allianz Risk Barometer 2023 sind sie in der Schweiz und weltweit gar die Sorge Nummer 1 bei den befragten Unternehmen.

Am Montag, 23. Januar 2023, lesen Sie auf HZ Insurance, welche Risiken die Unternehmen in der Schweiz und weltweit am meisten beschäftigen.

Allianz Risk Barometer 2023

Unternehmen verweigern Lösegeldzahlung

Für einmal gibt es nun aber Good News aus der Ecke Cyberkriminalität. Gemäss einer Studie des US-Kryptowährungsspezialisten Chainalysis sind die Einnahmen von Cyberkriminellen durch Erpressungsangriffe im vergangenen Jahr trotz einer gestiegenen Anzahl von Attacken weltweit um 40 Prozent gesunken. Der Rückgang sei auf die Tatsache zurückzuführen, dass immer mehr Opfer von sogenannten Ransomware-Attacken sich weigerten, das geforderte Lösegeld zu zahlen.

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311 Millionen Dollar weniger

Bei Ransomware-Angriffen dringen die kriminellen Hacker in IT-Systeme ein, stehlen sensible Daten und sperren dann ihre Opfer mit Verschlüsselungstechnik aus. Dann wird in der Regel ein Lösegeld in der Kryptowährung Bitcoin verlangt. Oft drohen die Hacker auch damit, gestohlene Daten zu veröffentlichen oder zu verkaufen. Der Studie von Chainalysis zufolge haben kriminelle Ransomware-Gruppen im Jahr 2022 mindestens 457 Millionen Dollar (422 Millionen Euro) von ihren Opfern erpresst – 311 Millionen Dollar weniger als im Jahr zuvor. (awp/hzi/sec)