Zusammen bieten die beiden Konzerne 7,2 Milliarden britische Pfund (8,0 Mrd Euro) für RSA, wie sie am 18. November 20 mitteilten. Der Verwaltungsrat von RSA befürwortet das Vorhaben. Intact Financial und Tryg wollen sich das Geschäft des britischen Versicherers nach der Übernahme aufteilen.

Je RSA-Aktie bieten die beiden Konzerne 685 Pence in bar. Das ist ein Aufschlag von 51 Prozent auf den Aktienkurs vom 5. November - dem Tag, bevor die Beteiligten die Pläne für eine mögliche Übernahme erstmals publik gemacht hatten, wie aus einer Mitteilung von RSA hervorgeht. Aufsichtsbehörden und Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

Nach Vollzug des Deals soll Intact das RSA-Geschäft in Kanada, Grossbritannien, Irland, weiteren Ländern Europas und im Nahen Osten bekommen. Die RSA-Sparten Schweden und Norwegen gehen an Tryg. Das Geschäft von RSA Dänemark wollen Intact und Tryg gemeinsam betreiben. Von dem gesamten Kaufpreis soll Tryg 4,2 Milliarden und Intact 3 Milliarden Pfund bezahlen.

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Intact ist nach eigenen Angaben der grösste Schaden- und Unfallversicherer in Kanada und auch stark in den USA im Geschäft. Tryg gehört zu den grossen Anbietern der Branche in Skandinavien. (awp/hzi/kbo)