Die Schweizer Pensionskassen haben im Juni erneut eine positive Rendite erzielt. Die Vorsorgeeinrichtungen haben damit den dritten Monat in Folge auf ihren Anlagen wieder Geld verdient, nachdem sie im Februar und März noch negative Ergebnisse erzielten. Im Gesamtjahr 2020 bleibt die Performance aber noch negativ.

Gemäss Berechnungen der UBS erreichten die Pensionskassen im Juni auf ihren Finanzanlagen im Durchschnitt eine durchschnittliche Performance nach Gebühren von 0,87 Prozent, wie die Grossbank am Freitag mitteilte. Die Rendite seit Jahresbeginn steht nun bei -2,36 Prozent.

Im Sample der UBS hätten alle Vorsorgeeinrichtungen im vergangenen Monat eine positive Rendite erzielt, heisst es weiter. Das beste wie auch das schlechteste Ergebnis verbuchten laut der Mitteilung vom 10. Juli je eine kleine Pensionskasse mit +1,63% und +0,20%.

Insgesamt lief es im Juni erneut bei den kleinen Kassen mit verwalteten Vermögen von bis zu 300 Millionen Franken am besten. Sie wiesen eine Performance von durchschnittlich +0,91 Prozent aus. Die mittelgrossen Institute mit Vermögen ab 300 Millionen bis 1 Milliarde erreichten +0,88 Prozent und bei den grossen Kassen mit über 1 Milliarde Vermögen waren es +0,83 Prozent.

Von den Anlageklassen trugen Aktien am meisten zur positiven Performance der Pensionskassen bei. So wurde in der Kategorie «Aktien global» ein Plus von 2,29 Prozent und mit den «Aktien Schweiz» von 1,58 Prozent erreicht. Positiv war die Performance auch bei den Franken-Anleihen (0,16%), bei «anderen Anleihen» (0,59%) sowie Immobilien (0,20%). Negativ entwickelten sich dagegen die alternativen Anlagen (Hedge Funds -1,08% respektive Private Equity/Infrastructure -1,65%).

(awp/hz/hzi/kbo)