Seit 1999 lobt die Baloise anlässlich der Kunstmesse Art Basel jedes Jahr zwei Kunst-Preise aus. Zu den Preisträgern der letzten zwanzig Jahre gehören unter anderem die in Amsterdam lebende Künstlerin Giulia Cenci und Suki Seokyeong Kang für ihre Rauminstallationen sowie der Zeichner Sam Pulitzer und der schwedische Filmregisseur John Skoog. «Viele Preisträger dürfen sich heute zur Prominenz der internationalen Kunstszene zählen», betont die Isabelle Guggenheim, Präsidentin der Kunstkommission der Baloise. Doch in diesem Jahr wird der Baloise Art Preis nicht vergeben. Grund dafür ist die endgültige Absage der Art Basel. Aufgrund der Pandemie hatte man die renommierte Kunstmesse zunächst auf September verschoben. Anfang Juni entschieden sich die Veranstalter, sie für dieses Jahr komplett abzusagen. Grund dafür sind unter anderem die massiven Einschränkungen des internationalen Grenzverkehrs.

Jury aus Kuratorinnen international bekannter Museen 

Üblicherweise werden die Preisträgerinnen und Preisträger des Baloise Kunst-Preises jeweils am Montag der Art-Woche ermittelt. Die Nominierten sollten eigentlich am Statement-Sektor der Art Basel teilnehmen. Wie sie im nächsten Jahr berücksichtigt werden, wird das Art-Basel-Team noch entscheiden. Die Fachjury für den Baloise Kunst-Preis setzt sich jedes Jahr neu zusammen. Für den Kunstpreis 2019 gehörten Kuratorinnen von so renommierten Museen wie dem Luxemburger Mudam, dem Berliner Museum Hamburger Bahnhof, der Hamburger Sammlung Falckenberg sowie dem Genfer Musée d’art moderne et contemporain (Mamco) der Jury an. Den Vorsitz hat traditionell der Kunsthistoriker und Kurator Martin Schwander, der neben der Fondation Beyeler auch die Baloise künstlerisch berät.