Finanzvorstand Clemens Jungsthöfel bestätigte am Mittwoch, dass die Brücke ein Schadenereignis für die Rückversicherer sei. Für die weltweite Nummer drei der Branche könne es ein Grossschaden werden, also mehr als zehn Millionen Euro kosten. Für genauere Schätzungen sei es zu früh. Welche anderen Versicherer und Rückversicherer dafür einstehen müssen, sagte er nicht. Bei dem Einsturz der Brücke, die über eine vielbefahrene Strasse in der mexikanischen Hauptstadt führte, waren mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, knapp 80 wurden verletzt.

Blockade des Suez-Kanals kein Grossschaden

Die tagelange Blockade des Suez-Kanals durch die havarierte "Ever Given" werde für Hannover Rück dagegen aller Voraussicht nach kein Grossschaden, sagte Jungsthöfel. Ohnehin sei fraglich, ob Transportversicherer dafür einstehen müssten. Es komme darauf an, ob die Verzögerungen und deren Folgen für die Lieferketten als Transportschaden einzustufen seien. (reuters/hzi/kbo)