So sollen die jährlichen Kosten im europäischen Versicherungsgeschäft bis 2021 statt um 200 Millionen jetzt um 300 Millionen Euro sinken, wie der Konkurrent des deutschen Allianz-Konzerns am 18. November 20 zu seinem Investorentag in Triest mitteilte. Die Aktionäre können weiterhin mit steigenden Dividenden rechnen.

Generali hatte sich vor zwei Jahren mittelfristige Ziele für die Zeit bis 2021 gesetzt. In der wohl "schwersten Krise seit dem Krieg" sieht sich Konzernchef Donnet in seiner Strategie bestätigt. So soll der Versicherer seinen Gewinn je Aktie in den Jahren 2018 bis 2021 weiterhin im jährlichen Schnitt um 6 bis 8 Prozent steigern, wenn man die finanziellen Folgen aus dem Verkauf von Geschäftsteilen wie der deutschen Tochter Generali Leben herausrechnet.

Im laufenden Jahr dürfte der Überschuss wegen der Finanzmarktturbulenzen infolge der Corona-Pandemie und der teuren Beilegung eines Streits um den Verkauf der schweizerischen Bank BSI allerdings sinken.

Vom jährlichen Gewinn will der Konzern weiterhin 55 bis 65 Prozent an die Aktionäre ausschütten, sofern sich die Aufsichtsbehörden dem etwa aufgrund der Corona-Krise nicht weiterhin entgegenstellen. Die Anteilseigner sollen bei der Hauptversammlung im kommenden Jahr dem Vorschlag zustimmen, dass Generali die zurückgehaltene zweite Hälfte der Dividende für 2019 auszahlt. (awp/hzi/kbo)

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