Der fünfte Social Resilience Index (SRI) der Allianz, der 171 Länder basierend auf ihren wirtschaftlichen, institutionellen und sozialen Rahmenbedingungen bewertet, zeigt, dass die soziale Resilienz weltweit leicht zugenommen hat. Das Gesamtranking lässt eine dritte aufeinanderfolgende – wenn auch leichte – Verbesserung der globalen Resilienz von 47,4 (0–100) im Jahr 2024 auf 47,9 heute erkennen. Diese Analyse von Allianz Economic Research bietet eine globale Perspektive auf die Treiber und Risikofaktoren der Resilienz und bildet die Grundlage für das «Power of Unity»-Programm der Allianz. Dieses Programm ist eine globale Initiative, die darauf abzielt, wirtschaftliche und soziale Risiken in einer polarisierten Welt zu verringern – durch Forschung, offene Debatten und einem besseren Verständnis für die Bedürfnisse der Gesellschaft.

Partner-Inhalte
 
 
 
 
 
 

Ein struktureller Treiber für Volkswirtschaften

Soziale Resilienz ist entscheidend für den Erfolg eines Landes. Sie fördert stabile Volkswirtschaften, vertrauenswürdige Institutionen und vernetzte Gesellschaften, was zu einem stärkeren BIP-Wachstum, robusten Kapitalmärkten und größerem Investorenvertrauen führt. In den letzten Monaten gab es Fortschritte zu verzeichnen: Rückläufiger Inflationsdruck und größere Währungsstabilität führten zu einer stärkeren Resilienz in den Schwellenländern Asiens und mehreren entwickelten Volkswirtschaften. Stärkere Governance und institutionelle Stabilisierung trugen zu weiteren Fortschritten in Teilen von Schwellenländern Asiens und Mitteleuropa bei. Die nordischen Länder Finnland, Dänemark und Island führen das globale Ranking an.