Der Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung Guido A. Zäch ist tot. Der 90-Jährige starb am Montag, wie die Stiftung mitteilte. Er sei «im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen». «Als Mensch, Visionär und Pionier» habe Zäch durch seinen unermüdlichen Einsatz das Leben von Menschen mit Querschnittlähmung und deren Lebensqualität nachhaltig verbessert, hiess es weiter. Betroffene hätten heute Chancen und Perspektiven, die einst undenkbar gewesen wären.

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Bereits in den 1960er Jahren hatte Zäch demnach als junger Arzt erstmals Kontakt mit Querschnittgelähmten. Dabei habe er die Lücken im Spital-, Sozial- und Versicherungssystem der Schweiz erkannt. Als Chefarzt leitete Zäch von 1973 bis 1989 das Paraplegikerzentrum Basel. Seine Vision sei es gewesen, dass Rollstuhlfahrer wieder selbstständige und selbstbestimmte Persönlichkeiten werden.