Der Versicherer Helvetia hat sich via Platzierung einer nachrangigen Hybridanleihe Mittel in der Höhe von 600 Millionen Euro beschafft. Diese sollen vor allem zur Finanzierung der Übernahme des spanischen Versicherers Caser verwendet werden.

Emittiert wurde die Anleihe, die bis zu ihrem ersten optionalen Kündigungstermin mit einem festen Coupon von 2,75 Prozent verzinst wird, laut Mitteilung vom Mittwoch, 24. Juni 20, durch die luxemburgische Tochter Helvetia Europe.

Die Hybridanleihe schliesst demnach die Finanzierung der Mehrheitsbeteiligung an Caser ab, nachdem Helvetia im Rahmen einer Kapitalerhöhung am 19. Juni 2020 bereits neue Aktien ausgegeben hat. Mit der Privatplatzierung von 3,3 Millionen eigenen Aktien zu einem Stückpreis von 91 Franken wurde ein Bruttoerlös von rund 300 Millionen Franken erzielt.

Die Übernahme von Caser soll bis Ende Juni abgeschlossen werden, heisst es weiter.

(awp/hzi/kbo)