Das Hochwasser in Bayern und Baden-Württemberg, das zwischen dem 31. Mai und dem 4. Juni auftrat, führt zu versicherten Schäden von rund 2 Milliarden Euro. Dies gab der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bekannt. Betroffen sind Häuser, Unternehmen, Infrastruktur und landwirtschaftliche Flächen.

Versicherungsschutz unterschiedlich

In Bayern sind etwa 47 Prozent der Gebäude gegen Naturgefahren versichert, während dieser Anteil in Baden-Württemberg bei 94 Prozent liegt. Jörg Asmussen, Geschäftsführer des GDV, betonte die Unsicherheit der Schadenshöhe, da die Flut am Donaufluss noch nicht vollständig abgeklungen ist.

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Frühere Überschwemmungen

Auch der Versicherungs- und Rückversicherungsmakler Aon berichtet von hohen Schäden. Die jüngsten Überschwemmungen reihen sich in eine Serie von Hochwasserereignissen in Deutschland ein. Im Dezember traten Flüsse in Nord- und Mitteldeutschland über die Ufer, und im Mai waren das Saarland und Rheinland-Pfalz betroffen.

Schnelle Hilfe für Betroffene

Asmussen unterstrich die Priorität der schnellen Hilfe für Betroffene. Versicherer haben spezielle Einsatzpläne für solche Fälle und bündeln ihr Personal vor Ort und in der Verwaltung, um Schadenmeldungen zügig zu bearbeiten. (GDV/hzi/hoh)

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