Pandemiebedingte Einschränkungen, Lieferengpässe und Preissteigerungen dämpfen die wirtschaftliche Erholung in der Schweiz und bremsen zum Jahresende hin die Aufholphase des zweiten und dritten Quartals. Dennoch werden 2022 insbesondere wertschöpfungsintensive Branchen weiter zulegen können und das Wirtschaftswachstum hält an, sagt Economiesuisse voraus.

Der Wirtschaftsverband schätzt, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) in diesem Jahr um 3,8 Prozent steigt. Für das kommende Jahr wird indes eine weniger dynamische Entwicklung erwartet und nur noch ein Wachstum von 2,5 Prozent nach bisher 2,8 Prozent.

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Während der Tourismussektor weitere Rückschläge hinnehmen muss, gibt es gute Prognosen für Versicherungen, Informatik, Pharmaindustrie, Medizinalgüterindustrie und Unternehmensberatungen. Diese dürften auch 2022 “stabil bis überdurchschnittlich wachsen”, ist Economiesuisse überzeugt. (awp/hzi/mig)