Spitzenmanager wie Generaldirektor Fèdèric de Courtois oder etwa der für Investitionen zuständige Timothy Ryan sollen gehen. Beide Manager haben angeblich Arbeitsangebote internationaler Konzerne. Generali Chef Philippe Donnet will den zu Jahresende ablaufenden Geschäftsplan beschleunigen. Die Umsetzung der Ziele, wie etwa der Kostenabbau von 300 Mill. Euro 2020/21, einen jährlich um 6 bis 8% erhöhten Gewinn pro Aktie (2019-21) und einen auf 400 Mill. Euro erhöhten Nettogewinn im Asset Management sind infolge unsicherer Rahmenbedingungen schwieriger geworden. Generali will bis Jahresende 2,5 Mrd. Euro investieren, um die Position in Europa zu festigen. Inwieweit der Triestiner Versicherer das Italien Geschäft weiterhin ausbaut ist fraglich. Denn die Börsenaufsicht Consob hat eine Aufstockung der jüngst erworbenen, 25 %igen Generali-Beteiligung beim Versicherer Cattolica Assicurazioni  an ein öffentliches Übernahmeangebot geknüpft. (thb/hzi/kbo)
 

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