Ein Ende letzter Woche begonnener Prozess wird entscheiden, ob die Filmproduktionsfirma Media Rights Capital (MRC) mehr als 100 Millionen Dollar an Verlusten im Zusammenhang mit der letzten Staffel von «House of Cards» zurückerhalten kann. Der Fall geht auf die Bemühungen von MRC zurück, die Kosten von seinem Versicherer Fireman's Fund zurückzufordern, nachdem die Produktion unterbrochen wurde, weil Hauptdarsteller Kevin Spacey für die sechste Staffel nicht zurückkehrte. Spacey selbst musste zuvor wegen Vertragsbruchs eine Schiedssumme von mehr als 31 Millionen Dollar zahlen; dieser Betrag wurde aber später im Rahmen einer Vereinbarung, in der er medizinische Unterlagen und eine Erklärung im Zusammenhang mit dem Versicherungsstreit vorlegte, auf 1 Million Dollar reduziert.

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Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine einzige Frage: Wurde Spaceys Abwesenheit durch eine «Krankheit» verursacht, die eine Deckung durch die Police von MRC auslösen würde, oder durch geschäftliche Entscheidungen nach öffentlichen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens?