Moderne Systeme der künstlichen Intelligenz sind in der Lage, enorme Datenmengen zu verarbeiten, Muster zu erkennen und Inhalte weitgehend automatisiert zu generieren. In der Cybersicherheit haben sich KI-basierte Verfahren insbesondere bei Anomalieerkennung, Verhaltensanalyse, Natural-Language-Processing sowie automatisierter Entscheidungsunterstützung etabliert. Diese Fähigkeiten erlauben eine schnellere Bedrohungserkennung, vorausschauende Risikoanalysen und Reaktionen auf komplexe Angriffsszenarien in Echtzeit. Gleichzeitig können dieselben Modelle überzeugende Texte, Programmcode oder – in bestimmten Kontexten – auch schädliche Artefakte erzeugen. Damit wird KI zu einem vielseitigen Werkzeug mit klarer Dual-Use-Problematik.

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Nicolas Fasolo ist Incident Response Team Leader bei der Var Group, einem internationalen Anbieter digitaler Dienstleistungen und IT-Lösungen.