In den letzten Jahren sind die versicherten Katastrophenschäden real um etwa 5 bis 7 % pro Jahr gestiegen. Dadurch verschieben sich die Grenzen dessen, was versichert werden kann und wie Risiken in der Weltwirtschaft verteilt sind. Da sich Versicherer aus risikoreichen Regionen und Sektoren zurückziehen, verlagert sich die Last der Schäden zunehmend auf öffentliche Haushalte, Unternehmen und Privathaushalte, wie das Stockholm Environment Institute in einem Report schreibt.

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Störungen der internationalen Lieferketten stellen neben Ernährungsunsicherheit, Energieinstabilität und finanziellen Belastungen ein grosses systemisches Risiko für Europa und andere Länder dar. Die Überschwemmungen in Deutschland und Belgien im Jahr 2021 legten die Logistik und Produktion in ganz Europa lahm, und die Dürren in Südeuropa im Jahr 2022 führten zu Ernteausfällen und einer angespannten Wasserversorgung.