Im vergangenen Jahr verursachten Naturereignisse nach Berechnungen des Konzerns weltweite Gesamtschäden von 224 Milliarden Dollar. Das war zwar weniger als im inflationsbereinigten Schnitt der vergangenen zehn Jahre (266 Mrd.), doch war dies nach Bewertung der Fachleute des Unternehmens lediglich ein glücklicher Zufall: So wurden die USA von keinem verheerenden Wirbelsturm getroffen, obwohl sich im Nordatlantik zahlreiche Hurrikane bildeten.
Stattdessen heben die Geowissenschaftler der Munich Re einen anderen Punkt hervor: Die von «Sekundärgefahren» verursachten Schäden steigen stetig, 2025 war in dieser Hinsicht mit 166 Milliarden Dollar das bisher teuerste Jahr. «Dazu zählen Überschwemmungen, Schwergewitter und Waldbrände, Ereignisse, die mit einer gewissen Regelmässigkeit auftreten», sagte Chef-Klimawissenschaftler Tobias Grimm.
