Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sind im vierten Quartal 2025 im Jahresrhythmus um 5,2 Prozent gestiegen. In den letzten zwölf Monaten verursachte eine Person durchschnittlich Kosten in der Höhe von 4968 Franken. Das sind 247 Franken mehr als im Vorjahr. Die grössten Anteile der Gesundheitsausgaben stammen aus ambulanten Arztbehandlungen, gefolgt von ambulanten und stationären Behandlungen in Spitälern und der Abgabe von Arzneimitteln.
Bei den aktuellen Zahlen des Monitorings der Kostenentwicklung in der Krankenversicherung verzeichnen alle Leistungsarten einen Anstieg der Ausgaben. Die Analyse nach Kostengruppen zeigt, dass die Organisationen für Krankenpflege und Hilfe (Spitex) prozentual den stärksten Anstieg verzeichnen (plus 13 Prozent/173 Franken), gefolgt von der Psychotherapie durch Psychologinnen und Psychologen (plus 9,8 Prozent/86 Franken) und anderen Leistungen wie beispielsweise Physiotherapie, Laboruntersuchungen oder Ernährungsberatung (plus 9,3 Prozent/188 Franken). Die grössten Anteile der Gesundheitsausgaben stammen aus ambulanten Behandlungen von Ärztinnen und Ärzten (1073 Franken, plus 64.40 Franken), gefolgt von ambulanten (992 Franken, plus 47.10 Franken) und stationären Behandlungen in Spitälern (897 Franken, plus 28.40 Franken) und Ausgaben in Apotheken, d.h. vor allem die Abgabe von Arzneimitteln (600 Franken, plus 26.20 Franken).
