Die Künstliche Intelligenz verändert unser Alltagsleben rasant. Gerade in der Assekuranz spielt sie eine immer dominantere Rolle, wie der Future Talk des Instituts für Versicherungswirtschaft (IVW) der Universität St. Gallen Mitte März einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte. Nichts bleibt so, wie es war – das gilt vor allem für das wichtige Feld der Altersvorsorge.
Sieben Handlungsfelder für KI
Am Anfang der via Webkonferenz durchgeführten Veranstaltung zeigte Martin Eling, Direktor am Institut für Versicherungswirtschaft der Hochschule St. Gallen (I.VW-HSG), die wichtigsten Erkenntnisse der Studie «Auswirkung der Künstlichen Intelligenz auf die Altersvorsorge» auf. Anhand von sieben Thesen bereitete er für die rund 150 Teilnehmenden das Feld für die anschliessenden Diskussionen mit den Expertinnen und Experten. KI werde die klassische Beratung nicht ersetzen, sondern erweitern und verbessern, sie ermögliche eine massgeschneiderte Vorsorge, sei der grösste Effizienztreiber, könne die Qualität von Anlageentscheidungen, erkenne Betrug präziser und schneller, stärke das Wissen und Bewusstsein für Altersvorsorge und könne die Grenzen zwischen Gesundheits- und Altersvorsorge überwinden, lauteten seine optimistischen Schlussfolgerungen.

