Chris Klomp, für Medicare zuständiger Leiter der Trump-Regierung, hat erklärt, dass die von privaten Versicherern betriebene Variante des Programms nicht ausreichend zur Kostendämpfung beitrage, was Fragen darüber aufwirft, wie viel die USA den Unternehmen bei einer bevorstehenden entscheidenden Tarifanpassung zahlen werden. Der Chef der US-Behörde für Medicare und Medicaid (US Centers for Medicare and Medicaid Services CMS) sagte am Donnerstag auf einer STAT-Konferenz in New York, das private Medicare-Advantage-Programm habe «keine ausreichende Kostenkontrolle». Die Aktien von Krankenversicherern fielen nach diesen Äusserungen. UnitedHealth Group schloss mit einem Minus von 1,4%, Humana fiel um 2,3% und CVS Health verlor 1,6%. Im Freitagshandel hatten sich die Kurse aber wieder weitgehend stabilisiert.
Kassen könnten 2027 Markt verlassen
Die CMS sollen in den kommenden Wochen die Vergütungssätze für 2027 endgültig festlegen. Der ursprüngliche Vorschlag lag weit unter den Erwartungen der Anleger, was die Aktien der Versicherer stark nach unten drückte. Klomp räumte ein, dass sich die Krankenkassen aus dem Markt zurückziehen und die Auswahlmöglichkeiten für Medicare-Versicherte eingeschränkt werden könnten, sollte die Behörde bei den Sätzen «zu aggressiv» vorgehen. (bloombger/hzi/ps)
